Förderung für Netzwerkforschung von Prof. Brandes
20. Dez. 2012. Der Europäische Forschungsrat fördert die Netzwerkforschung von Prof. Brandes im Rahmen eines niederländisch-deutschen Forschungsprojekt zur Kolonisation der Karibik mit 2,4 Mio. €. Pressemittleiung der Universität Konstanz
Prof. Dr. Ulrik Brandes erhält den Lehrpreis 2012
Konstanz, 19.10.2012. Im Rahmen des Festakts des Dies Academicus 2012 erhielt Prof. Dr. Ulrik Brandes den "Lehrpreis der Universität Konstanz von Studierenden" (LUKS). Diesen Preis vergibt die Studierendenschaft an Dozenten, die eine besonders gute Lehre anbieten. Insgesamt 13 Dozenten aus verschiedenen Fachbereichen wurden in diesem Jahr ausgezeichnet. Eine Übersicht aller Preisträger und weitere Informationen sind auf der Homepage des LUKS einzusehen.
Festvortrag & Absolventenverabschiedung - Dies Academicus 2012
Vortrag von Prof. Dr. Debora Weber-Wulff zum Thema "Plagiatserkennunssoftware - Wundermittel oder Zeitverschwendung"
So sieht die elektronische Darstellung der Plagiate in der Doktor-Arbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg aus.
Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich ein lebhafter Austausch zwischen Publikum und Referentin.
Prof. Dr. Oliver Deussen übergibt fünf Bacherlor-Absolventen des Studiengangs 'Information Engineering' ihre Abschlussurkunden.
Der "Verein der Ehemaligen der Universität Konstanz", vertreten durch Herrn Hanns Fahlbusch, stiftete mehrere Preise für besonders herausragende Leistungen.
Insegesamt drei Master-Absolventen werden für besonders gute Leistungen und eine herausragende Master-Arbeit geehrt. Simon Butscher, ....
...Adrian Beer (Foto) und Michael Zinsmaier, der leider nicht anwesend sein konnte, da er seine Master-Arbeit auf einer Tagung in Seattle präsentiert.
Tobias Döbele wird für seine langjährige Tätigkeit als Organisator des Informatik-Summercamps mit einem Sonderpeis ausgezeichnet.
Festvortrag Dies Academicus „Plagiatserkennungssoftware – Wundermittel oder Zeitverschwendung?“
Plagiatsverfolgung in der Praxis
Öffentlicher Vortrag des Fachbereichs Informatik und Informationswissenschaft von Prof. Dr. Debora Weber-Wulff zur Plagiatserkennung im Rahmen des Dies academicus
Wissenschaftliche Plagiate und ihre Enttarnung werden in der Öffentlichkeit stark diskutiert. Die Plagiatsdokumentation auf Online-Portalen sowie eine entsprechende Software spielen in der Aufspürung von Plagiaten eine besondere Rolle. Die Plagiatsforscherin Prof. Dr. Debora Weber-Wulff, Professorin für Medieninformatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, wird im Rahmen des Dies academicus an der Universität Konstanz einen Einblick in die Praxis der Plagiatserkennung geben. Der öffentliche Vortrag auf Einladung des Konstanzer Fachbereichs Informatik und Informationswissenschaft zu dem Thema „Plagiatserkennungssoftware – Wundermittel oder Zeitverschwendung?“ wird am Freitag, 19. Oktober 2012, ab 17.15 Uhr im Hörsaal A 701 der Universität Konstanz stattfinden; der Eintritt ist frei.
Im Rahmen ihres Vortrags wird Debora Weber-Wulff diskutieren, mit welchen Methoden Plagiate aufgespürt werden können und welche Rolle Software dabei spielt. Nach einer Einführung in Definitionen von Plagiaten und Beispielen verschiedener Arten des Plagiats wird Weber-Wulff über Tests mit Plagiatserkennungssoftware berichten. Sie wird den Arbeitsprozess der Plagiatsdokumentation von Online-Portalen darstellen und Ratschläge geben, wie wissenschaftliche Plagiate mit und ohne Softwareunterstützung enttarnt werden können.
Debora Weber-Wulff ist stellvertretende Sprecherin der Fachgruppe „Informatik und Ethik“ der Gesellschaft für Informatik. 1986 wurde sie im Fach Theoretische Informatik an der Universität Kiel promoviert. 1993 folgte der Ruf auf die Professur für Programmiersprachen und Softwaretechnik an der heutigen Beuth Hochschule für Technik Berlin. Seit 2001 ist sie Professorin für Medieninformatik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Die gebürtige US-Amerikanerin beschäftigt sich unter anderem mit E-Learning und Plagiatsfragen. Sie arbeitet aktiv an mehreren bekannten Online-Portalen mit, die Plagiatsfälle in Dissertationen dokumentieren.
Internationale Tagung zur Interaktion von Menschen und Computern
Interaktiv informiert – allgegenwärtig & allumfassend!?
Konstanz, den 30. August 2012. Die internationale Konferenz „Mensch und Computer 2012“ findet vom 9. bis 12. September 2012 unter dem Motto „Interaktiv informiert – allgegenwärtig & allumfassend!?“ an der Universität Konstanz statt. Die größte deutschsprachige Fachkonferenz für Mensch-Computer-Interkation (MuC) wird hochrangige Referentinnen und Referenten aus ganz Europa an den Bodensee holen.
„(…) das ist erst der Anfang einer Zukunft, die irgendwann ohne uns auskommt“, eröffnet Prof. Dr. Miriam Meckel in ihrem aktuellen Buch “NEXT: Erinnerungen an eine Zukunft ohne uns” ihre Visionen zur Entwicklung des Verhältnisses von Mensch und Computer. Die Professorin für Unternehmenskommunikation am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement (MCM) in St. Gallen, Schweiz, wird auch bei der Konstanzer Tagung mit ihrem Vortrag „Total Recall – wie das Internet unser Denken verändern könnte“ einen kritischen Blick auf die aktuellen Entwicklungen des Internetzeitalters werfen. Außerdem wird Dr. Dr. Norbert Streitz von der Smart Future Initaitive in Frankfurt als Keynote-Speaker in die Welt der Smart Cities einführen und über zukünftige vernetzte Arbeitswelten reflektieren. Mit dem Vortrag „Driven to Distraction“ wird Giles Colborne, Managing Director von „cxpartners“ in Großbritannien, die Folgen der permanenten Absorption unserer Aufmerksamkeit durch interaktive Geräte und Computer analysieren.
Insgesamt werden in Konstanz über 170 wissenschaftliche und praktische Beiträge Aspekte wie Design und Kreativität, virtuelle Welten, interaktive Oberflächen, User Expierence und Soziale Kommunikation beleuchten. Dabei sollen auch Fragen zum Einfluss der Informationstechnologie auf unseren beruflichen Alltag, auf unsere gesellschaftliche und auf unsere politische Wahrnehmung erörtert werden. Aber auch ganz praktische Facetten werden eine wichtige Rolle spielen: Welchen Benutzergruppen kann beispielsweise wie Zugang zum Informationsfluss geboten werden, wenn die kooperative Nutzung von Informationen eine immer größere Rolle spielt?
Das Motto der Tagung „Interaktiv informiert“ wird bei dieser Konferenz so wörtlich genommen wie bisher auf keiner der seit 2001 jährlich stattfindenden Konferenz, die in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Informatik und der German UPA (Usability Professionals Association) veranstaltet wird: Ein besonderer Höhepunkt der Tagung wird daher eine umfassende Demo-Session mit über 20 ausgewählten interaktiven Exponaten sein. Auch in zahlreichen angebotenen Workshops zu beispielsweise Automotive Human-Machine-Interfaces oder computerbasierten musikalischen Interfaces wird ein breites Spektrum an Themen beleuchtet und interaktiv erarbeitet. Außerdem werden in verschiedenen Tutorien, einer Usability Challenge, einem Promovendenkolleg sowie Postern zu Visionen zukünftiger Userinterfaces weitere Themen auf den unterschiedlichsten Wegen thematisiert, diskutiert und präsentiert.
„Wir rechnen in diesem Jahr bei der MuC mit mindestens 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Das Besondere an dieser Konferenz ist, dass nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern auch Praktiker aus Fachdisziplinen wie Usability Engineering und Interaction Design teilnehmen werden und sich aktiv an der Konferenz zu Entwicklungen und Aspekten der Mensch-Computer-Interaktion beteiligen – dies bringt einen großen Mehrwert und spannende Diskussionen für alle Beteiligten mit sich“, freut sich Prof. Dr. Harald Reiterer, wissenschaftlicher Leiter der Konferenz und Professor für Mensch-Computer-Interaktion an der Universität Konstanz, auf die Tagung.
Weitere Informationen zur Konferenz und Details zum Programm unter:
hci.uni-konstanz.de/mc2012/
Brückenkurs Mathematik 2012
Konstanz, den 28. August 2012. Auch dieses Jahr bietet die Universität Konstanz eine Brückenkurs für Mathematik an. Dieser einwöchige Kurs soll Studienanfänger dabei unterstützen, sich auf die Arbeitsweise in den Bachelor-Studiengängen Information Engineering und Informatik einzustellen. Da erfahrungsgemäß viele Studienanfänger mit mathematischen Inhalten Schwierigkeiten haben, werden Themen aus der Schulmathematik aufgegriffen und wiederholt, wobei hinsichtlich der Vorlesungen im ersten Semester Themen aus der diskreten Mathematik im Vordergrund stehen werden.
Der Kurs gliedert sich in zwei Teile: einen (größeren) Vorlesungsteil und einen Übungsteil, in dem auf die vorher in der Vorlesung angesprochene Themen mit Aufgaben und Beispielen näher eingegangen wird. Dabei wird auch das eigenständige Lösen von Aufgaben Bestandteil der Übungen sein.
Beachten Sie die Belegung durch den Eintrag im LSF.
Das war das Informatik Summer Camp 2012
Konstanz, den 1. August 2012. Am Mittwoch dem 18 Juli war es wieder soweit. Der Fachbereich für Informatik und Informationswissenschaft lud interessierte Schüler zum alljährlichen Informatik Summer Camp ein.
Wie jedes Jahr standen Schülerinnen und Schülern die Tore der Universität Konstanz sowie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) weit offen, um einen praxisnahen Einblick in die angebotenen Studiengänge beider Hochschulen zu erhalten. Nicht unüblich für das Summer Camp, waren der Andrang groß und die angebotenen Plätze zügig vergeben. Für viele angehende Abiturienten der Klassen 11 und 12 standen ein paar spannende Tage bevor.
Mit der einführenden Veranstaltung ließ es sich der Sprecher des Fachbereichs, Prof. Dr. Marc Scholl, nicht nehmen, die Schüler selbst zu begrüßen. Trotz kleiner terminlicher Schwierigkeiten zu Beginn des Tages verband er diesen Umstand, um den angehenden Studenten die erste Lektion ihres zukünftigen Unilebens beizubringen. Das berühmte akademische Viertel!
Mit der ersten Einführung empfahl Dr. Scholl das hohe Niveau und den Aufbau den der Studiengänge Information Engineering (B.S.) sowie des vierjährigen Informatikstudiengangs (B.S.). Beispielhaft erläuterte er die Schwerpunkte des Fachbereichs und die Möglichkeiten welche Kompetenzen man sich mit dem Studium in Konstanz aneignen könne. Ebenso gab er nützlich Tipps, wie man für sich entscheiden könne, ob der gesuchte Studiengang der richtige ist.
Anschließen übernahm der mehrjährig geübte Organisator des diesjährigen Summer Camps, Tobias Döbele, das Wort. Im Namen des Organisations- und Tutorenteams begrüßte auch er die geladenen Teilnehmer und führte durch das zweitägige Camp. Ein abwechslungsreiches Programm erwartete die Teilnehmer. Praktische Arbeit, waschechte Univorlesungen sowie ein Einblick in die vielfältige technische Ausstattung des Fachbereiches waren geplant.
Mit der praktischen Arbeit beginnend, konnten sich die Schüler mit einer zweitageüberspannenden Projektarbeit vertraut machen. Hier sollte ein komplettes Computerspiel programmiert werden. Im Rahmen einer speziell für Informatikinteressierte konzipierten Software, konnte sich die Teilnehmer frei und kreativ an die spannenden Aufgaben machen, die es mit Abschluss des Camps vorzustellen galt. Mit hilfreicher Unterstützung der betreuenden Tutoren konnten so grundlegenden Kenntnisse der Informatik vermittelt, zügig zur Anwendung und Schlüsse aus dem selbstgeschrieben Programmiercode gezogen werden.
Um es der Praxis nicht an Theorie fehlen zu lassen, folgten den Projektarbeiten in kleine Teams die Ringvorlesung des Professor Dr. Brandes. Die Schüler wurden damit gleich an die geübte Praxis der Informatikstudenten herangeführt. Nämlich Wissen im Rahmen des Frontalunterrichts aufzunehmen und selbstständig und eigenverantwortlich in der Programmierarbeit zu Anwendung zu bringen. Eine weitere Gewohnheit des Unilebens blieb auch im Anschluss nicht den Teilnehmern vorenthalten: Das Mittagessen in der Unimensa im Kreise der Studenten, Doktoranden und Professoren.
Mit Abschluss der Projektarbeiten am Donnerstag, besuchte Prof. Dr. Oliver Deussen die Programmierteams und verschaffte sich in der anschließenden Ergebnispräsentation einen Überblick über das Geleistete. Sichtlich beeindruckt begutachtete er die selbstprogrammierten Spiele und zollte dem Erfindungsreichtum so mancher angehender Programmierer seinen Respekt. Aber auch die teilnehmenden Schüler nahmen zum Abschluss des Summer Camps viele positive Eindrücke mit nach Hause. Verbunden mit dem Spaß an der praktischen Arbeit, erhielten Viele Eindrücke vom Unileben und Einblicke in das Studium am Fachbereich. Besonders einig war man sich vom gelungenen Konzept, dass die betreute Programmierarbeit in kleinen Teams mit der Wissensvermittlung in der Ringvorlesung zu kombinierte. Kaum einer hätte sich eine derartig weitreichende Einführung in das Fach der Informatik und Informationswissenschaften träumen lassen. Ganz besonders bedankten sich die Schüler für die nette Betreuung der Tutoren, die als Doktoranden und Dozenten des Fachbereichs hilfreich jedem zur Seite standen. Mit Abschluss des diesjährigen Informatik Summer Camps 2012 sei besonders auf die Leistung des hauptverantwortlichen Organisators, Tobias Döbele, hingewiesen. Mit dem dritten betreuten Camp in Folge, wird er mit seinem Abschluss an der Uni Konstanz schwer zu ersetzen sein.
Komplexe Daten visuell erschließen
Antrittsvorlesung des Experten für Visuelle Datenanalyse Prof. Dr. Tobias Schreck an der Universität Konstanz
Konstanz, 07.06.2012. Mit einem Vortrag zur Visuellen Datensuche und -analyse in komplexen Datenbeständen hält der Informatiker Prof. Dr. Tobias Schreck seine Antrittsvorlesung an der Universität Konstanz. Sein Vortrag „Visuelle Suche und Analyse. Neue Ansätze für Finden und Verstehen in großen, komplexen Datenrepositorien“ findet am Donnerstag, 14. Juni 2012, ab 17 Uhr im Raum A 702 an der Universität Konstanz statt. Tobias Schreck ist ein Experte in den Bereichen der Visuellen Datenanalyse, der Visualisierung von Information sowie digitaler Bibliotheken. Seine Forschungsarbeit zur Visualisierung von multidimensionalen und zeitabhängigen Messdaten besitzt unter anderem eine hohe Relevanz in der explorativen Analyse von betrieblichen Geschäftsdaten oder von Multimedia Datenbanken. Seine Forschungsarbeit zu multidimensionalen und zeitabhängigen Messdaten besitzt unter anderem eine hohe Relevanz für Energieversorgungsnetze und soziale Netzwerke. Seit April 2012 2011 hat Tobias Schreck die Konstanzer Juniorprofessur für Visual Analytics inne.
Durch technischen Fortschritt in der Erzeugung, Speicherung und Übertragung von Daten entstehen in vielen Anwendungsbereichen große Datenmengen. Beispiele sind unter anderem betriebliche Informationssysteme, 3D-Datenbanken von Bauteilformen oder auch digitale Bibliotheken von wissenschaftlichen Messdaten. Die nutzbringende Erschließung dieser Datenbestände wird oftmals durch die Größe und Komplexität der vorgehaltenen Daten eingeschränkt.
Tobias Schreck wird in seiner Antrittsvorlesung Ansätze zur visuellen und inhaltsbasierten Suche sowie Analyse von Daten in komplexen Datenarchiven behandeln. Am Beispiel von 3D-Objektdaten und zeitabhängigen Messdaten wird Schreck geeignete Definitionen von Ähnlichkeitsfunktionen betrachten. Der Informatiker wird aufzeigen, wie Ähnlichkeitsfunktionen im Zusammenspiel mit visuellen Methoden für eine nutzbringende Gruppierung und Sortierung der Daten verwendet werden können, und Ansätze zur quantitativen Bewertung der Effektivität solcher Ähnlichkeitsfunktionen diskutieren. Anknüpfend an bisherige Ergebnisse werden im Rahmen der Antrittsvorlesung Fragestellungen für zukünftige Forschungsarbeiten besprochen.
Tobias Schreck ist Juniorprofessor für Visual Analytics an der Universität Konstanz. Nach seiner Promotion im Jahr 2006 an der Universität Konstanz leitete der Informatiker eine Forschungsgruppe zu Visueller Datensuche und -analyse an der Technischen Universität Darmstadt. Derzeit leitet Tobias Schreck ein gemeinsames Forschungsprojekt mit dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung zur Analyse von komplexen, zeitabhängigen und multidimensionalen Datentypen. Seine Forschung ist eng verbunden mit dem Konstanzer Graduiertenkolleg „Explorative Analysis and Visualization of Large Information Spaces“.
Informatikcamp für Schülerinnen und Schüler der Bodenseeregion
Konstanz, 19.03.2012. HTWG und Universität Konstanz bieten zum vierten Mal das beliebte Informatik Summer Camp an.
Sie haben bereits Mediaplayer gebaut, Roboter programmiert, Spiele entwickelt und mit Kreativität und Spaß am Knobeln erstaunliche Ergebnisse gezeigt: 180 Schülerinnen und Schüler der Bodenseeregion tüftelten und forschten in den vergangenen drei Informatik Summer Camps in Konstanz und gewannen dabei einen Einblick in ein faszinierendes Studienfach. Auch in diesem Sommer wird das beliebte Feriencamp der Universität und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) wieder in Konstanz stattfinden: In
der vorletzten Schulwoche ab dem 16. Juli 2012 können 40 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 11 der Gymnasien aus der Bodenseeregion vier Tage voller Spannung, Technik und Wissenschaft erleben, wenn Informatik in Profiumgebung lebendig gemacht wird. Vorkenntnisse sind für eine Teilnahme nicht notwendig, werden aber berücksichtigt. Anmeldungen sind bis
zum 21. Mai 2012 möglich.
„Da das Interesse am Informatik Summer Camp unverändert hoch ist, arbeiten wir bereits seit Beginn des Jahres wieder auf Hochtouren an der vierten Ausgabe“, berichtet Prof. Dr. Marc Scholl vom Fachbereich Informatik und Informationswissenschaft der Universität Konstanz. „Wir nehmen diese Gelegenheit auch gern wieder wahr, um darauf hinzuweisen, dass das Fach Informatik von größtem Interesse für Unternehmen und Institutionen ist. Es herrscht unverändert ein großer Fachkräftemangel an Informatikern“, ergänzt Prof. Dr. Jürgen Neuschwander von der HTWG.
Studierende, Wissenschaftler und Professoren planen, begleiten und betreuen das viertägige Informatikcamp am Rhein und auf dem Gießberg in Konstanz. Im Mittelpunkt stehen der Spaß daran, gemeinsam Technik mitzugestalten, und der Einblick in eine faszinierende Wissenschaft. Dabei wird sich schnell zeigen, dass Informatik keineswegs langweilig ist, sondern viele Lebensbereiche mitgestaltet und wir fordern insbesondere auch interessierte Schülerinnen auf, sich zu bewerben. Was passiert, wenn Informatik einmal nicht funktioniert, zeigt sich dann, wenn das neue Auto nicht anspringt, das Internet nicht funktioniert oder wenn sich das neue Telefon mit seinen vielen Funktionen nur schlecht bedienen lässt.
Weitere Informationen und ein Video über das Summer Camp finden Sie hier.
Fachbereich unterstützt Initiative zur Stipendienberatung
Konstanz, 21.02.2012. Nach wie vor werden die Möglichkeiten der Bewerbung für ein Stipendium in Deutschland nicht ausreichend genutzt. So erwägen bislang zu wenige Abiturienten mit guten Abschlussnoten, sich um ein Stipendium zu bewerben. Außerdem leiden viele vergabewillige Stiftungen unter dem Umstand ihrer mangelnden Bekanntheit unter den Studienbeginnern.
Um diesen Umstand entgegenzutreten unterstützt der Fachbereich Informatik und Informationswissenschaft Stipendieninteressierte in Zukunft durch seine enge Zusammenarbeit mit MyStipendium. Durch persönliche Ansprache und Betreuungskonzepte, sollen die Studierenden über die übliche Aufklärungsarbeit hinaus zielführend zu Stipendien begleitet werden.
Über MyStipendium
Die Stiftung für transparente Studienförderung setzt sich deutschlandweit dafür ein, Studierenden den Zugang zu Stipendien zu erleichtern. Die Initiative, die sich dem Ziel verschreibt, Stipendien in Zukunft einer breiteren Gruppe zugänglich zu machen, wurde 2012 im Rahmen des Land-der-Ideen-Wettbewerbs als "Ausgewählter Ort" ausgezeichnet. Mit dem Stipendienportal mystipendium.de erhält erstmalig jeder Student die Möglichkeit, Stipendienangebote passend für seinen individuellen Lebenslauf zu erhalten.
VEUK-Preis 2011 für Bachelor-Absolventin der Informatik
Konstanz, 08.02.2012. Der Fachbereich Informatik und Informationswissenschaft der Universität Konstanz gratuliert der Bachelor-Absolventin Menna el Assady zum Erhalt des VEUK-Preises 2011. Sie bewies in ihrem Bachelor-Studium sehr gute akademische Leistungen und brachte sich außerdem in einem hohen Maß durch soziales und interkulturelles Engagement an der Universität ein.
Im Rahmen des Neujahrsempfangs des VEUK am 30.1.2012, wurde Frau el Assady vom Vorsitzenden des VEUK, Herrn Fahlbusch und dem Rektor der Universität Konstanz, ausgezeichnet. In der Begründung hieß es:
„Frau el Assady hat das deutsche Abitur an einer deutschen Auslandsschule in Alexandria/Ägypten erworben und studiert im 4. Semester als Bildungsinländerin an der Universität Konstanz. Neben ihren guten bis sehr guten akademischen Leistungen machte sie insbesondere durch ihr vielfältiges soziales und interkulturelles Engagement innerhalb und außerhalb der Universität auf sich aufmerksam. Sie ist aktives Mitglied in der Hochschulgruppe AIESEC, Studienbotschafterin und Tutorin für ägyptische Schülerinnen-Besuchsgruppen. Darüber hinaus organisiert sie eigene Projekte, wie z.B. 2010 ein deutsch-ägyptisches Austauschprojekt mit 78 Teilnehmer/innen, und gründete eine der größten Jugendinitiativen in Alexandria.“
Rund 1100 internationale Studierende aus aller Welt sind derzeit in einem Bachelor- oder Masterstudiengang eingeschrieben. Sie tragen zur Bereicherung der Vielfalt des Campuslebens bei und bringen sich mit neuen Perspektiven zur internationalen Öffnung der Universität ein. Damit erweisen sich auch als Vorbilder für ihre deutschen Kommilitonen/innen an der Universität Konstanz. Aus diesem Grund werden herausragende internationale Studierende aller Fachrichtungen, die sich gleichermaßen durch hervorragende akademische Leistungen wie auch durch interkulturelles oder soziales Engagement auszeichnen, mit der Verleihung des DAAD-Preises und der VEUK-Preise jährlich geehrt.
Auszeichnung für Michael Berthold
Óbuda University in Budapest ehrt Konstanzer Bioinformatiker
Konstanz, 05.01.2012. Prof. Dr. Michael Berthold wurde mit einer Ehrenprofessur der Óbuda University in Budapest ausgezeichnet. Der Bioinformatiker erhielt die Urkunde im Rahmen eines Festakts aus den Händen des Rektors Prof. Dr. Imre J. Rudas. Mit diesem teilt er das Forschungsthema der unscharfen Logik, zu dem beide in der Vergangenheit gemeinsam an der Universität in Berkeley geforscht haben. Im Gegensatz zu einer deutschen Honorarprofessur ist die Ernennung der Budapester Universität mit keinen Lehrverpflichtungen verbunden. Zusammen mit Michael Berthold wurde auch der deutsche Unternehmer Reinhold Würth ausgezeichnet.
Michael Berthold ist Inhaber der Nycomed-Professur für Bioinformatik und Information Mining an der Universität Konstanz. Unscharfe Logik wird in der Datenanalyse eingesetzt. Berthold nutzt sie zur Anwendung im Bereich der Life Sciences, um aus großen Datenmengen Zusammenhänge und somit Wissen zu extrahieren. Anfang dieses Jahres wurde der Bioinformatiker bereits für seine Verdienste in der Entwicklung von Methoden der Datenanalyse vom weltweiten Ingenieurs-Berufsverband „Institute of Electrical and Electronics Engineers“ (IEEE) zum „Fellow“ ernannt. IEEE ist der weltweit größte technische Berufsverband mit über 385.000 Mitgliedern aus 160 Ländern.

